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    Münster

    Du kannst diesen Artikel auf Deutsch und Englisch lesen.

    In diesem Artikel findest du spezifische Infos zu lokalen Gesetzen, die für Gastgeber von Unterkünften in Bad Kissingen gelten. So wie bei unserem Länderartikel für Deutschland bist du selbst dafür verantwortlich, alle Verpflichtungen, die für dich als Gastgeber gelten, zu prüfen und dich daran zu halten. Dieser Artikel soll ein Ausgangspunkt für dich sein, und du kannst ihn immer wieder zurate ziehen, falls du Fragen hast. Er erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Du solltest immer überprüfen, ob die jeweiligen Gesetze und Verfahren noch aktuell sind.

    Einige der Gesetze, die dich betreffen können, sind kompliziert. Falls du Fragen dazu hast, wie bestimmte Gesetze dich und deine Unterkunft betreffen, setze dich bitte direkt mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen der Stadt Münster in Verbindung oder konsultiere einen Berater vor Ort, zum Beispiel einen Anwalt oder einen Steuerberater.

    Vorschriften für Kurzzeitvermietungen

    In Münster gelten Vorschriften für Kurzzeitvermietungen, die dazu dienen, den vorhandenen Wohnraum zu schützen und zu erhalten. Bitte lies die entsprechenden Richtlinien, um weitere Informationen zu erhalten. Diese Regelungen sind seit dem 1. Juli 2016 in Kraft.

    Lokale Steuern

    Die Stadt Münster erhebt eine Beherbergungssteuer. Grundlage für die Beherbergungssteuer ist der Betrag, den der Gast für die Möglichkeit einer Übernachtung in einem privaten Beherbergungsbetrieb, der gegen Entgelt eine Beherbergungsmöglichkeit zur Verfügung stellt, bezahlt. Dies gilt unabhängig davon, ob die Beherbergungsleistung tatsächlich in Anspruch genommen wird. Als privater Beherbergungsbetrieb gelten unter anderem Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer, Jugendherbergen, Ferienwohnungen, Motels, Campingplätze und ähnliche Einrichtungen.

    Steuersatz

    Bemessungsgrundlage ist der vom Gast für die Beherbergung aufgewendete Betrag (einschließlich Umsatzsteuer). Die Beherbergungssteuer beträgt 4,5 % der Bemessungsgrundlage.

    Sofern die Aufteilung einer Gesamtrechnung in Beherbergungsentgelt und Entgelt für sonstige Dienstleistungen ausnahmsweise nicht möglich ist, gilt als Bemessungsgrundlage bei einem Beherbergungsbetrieb mit Pauschalpreis (Übernachtung/Frühstück bzw. Halb- oder Vollpension) der Betrag der Gesamtrechnung abzüglich einer Pauschale von 7,00 Euro für Frühstück und je 10,00 Euro für Mittagessen und Abendessen je Gast und Mahlzeit.

    Die Steuer wird bei einer ununterbrochenen Beherbergungsdauer im selben Beherbergungsbetrieb längstens für 21 Tage erhoben.

    Steuererhebung

    Als Gastgeber bist du (oder der jeweilige Betreiber des Beherbergungsbetriebes) dafür verantwortlich, die Steuer im Namen des Gastes zu erheben und an die Stadt zu entrichten.

    Festsetzung und Fälligkeit

    Die Beherbergungssteuer ist bis zum 20. Tag nach Ablauf eines Kalendervierteljahres (jeweils bis zum 20. April, Juli, Oktober und Januar) an die Stadtkasse Münster zu entrichten.

    Steuereinzug und -erklärung

    Du (oder der jeweilige Betreiber des Beherbergungsbetriebes) musst, sofern der Beherbergungsgast die private Beherbergung gegenüber dem Beherbergungsbetrieb erklärt hat, die Beherbergungssteuer auf Rechnung des Gastes von diesem einziehen.

    Du musst die Anzahl der Übernachtungsleistungen und die darauf entfallende Beherbergungssteuer selbst berechnen und bis zum 15. Tag nach Ablauf eines Kalendervierteljahres (jeweils bis zum 15. April, Juli, Oktober und Januar) eine Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (Anlage 1 der Satzung über die Erhebung einer Beherbergungssteuer) bei der Stadt Münster einreichen.

    Die Steuererklärung muss von dir oder deinem dazu bevollmächtigten Vertreter unterschrieben sein.

    Ausnahmen

    Gäste sind von der Besteuerung ausgenommen, wenn die Beherbergung einem der folgenden Zwecke dient:

    1. Berufliche Anlässe oder alle mit der Erzielung von Einkommen verbundenen Tätigkeiten, z. B. gewerbliche, freiberufliche, vermögensverwaltende, landwirtschaftliche sowie nichtselbständige Tätigkeit
    2. Gewerbliche oder selbständige Nebentätigkeit
    3. Schulische oder sonstige Ausbildungs- oder Fortbildungszwecke
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