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Regeln

Düsseldorf

Du kannst diesen Artikel auf Deutsch oder Englisch lesen.

Dieser Artikel enthält spezifische Informationen zur örtlichen Gesetzeslage für alle Gastgeber von Unterkünften in Düsseldorf. So wie bei unserem Länderartikel für Deutschland bist du selbst dafür verantwortlich, alle Verpflichtungen, die für dich als Gastgeber gelten, zu prüfen und dich daran zu halten. Dieser Artikel soll ein Ausgangspunkt für dich sein, und du kannst ihn immer wieder zurate ziehen, falls du Fragen hast. Er erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Du solltest immer überprüfen, ob die jeweiligen Gesetze und Verfahren noch aktuell sind.

Einige der Gesetze, die dich betreffen können, sind kompliziert. Falls du Fragen hast, setz dich bitte direkt mit dem Amt für Wohnungswesen, Wohnungsaufsicht der Stadt Düsseldorf in Verbindung oder konsultiere einen Berater vor Ort, zum Beispiel einen Anwalt oder einen Steuerberater.

Vorschriften für Kurzzeitvermietungen

In Düsseldorf gibt es Vorschriften für Kurzzeitvermietungen, die am 4. Oktober 2019 in Kraft getreten sind.

Wohnraum

Nach den Vorschriften umfasst der geschützte Wohnraum sämtliche Wohnungen innerhalb der Stadtgrenzen, die zu Wohnzwecken objektiv geeignet und subjektiv bestimmt sind.

Verstöße gegen die Flächennutzung

Wenn du mehr als 50 % der Grundfläche eines Wohnbereichs für andere als Wohnzwecke nutzt, beispielsweise für die Zwecke einer gewerblichen Zim­mervermietung oder für Zwecke der Fremdenbeherbergung, gilt dies als Verstoß gegen die Zweckentfremdungsregelung, es sei denn du hast eine Genehmigung oder fällst unter eine Ausnahmeregelung.

Genehmigungen

Im Allgemeinen benötigst du eine Genehmigung der Stadt Düsseldorf, um einen Wohnraum für andere als Wohnzwecke nutzen zu können, sofern du nicht unter eine Ausnahmeregelung fällst. Genehmigungsanträge richtest du an das Amt für Wohnungswesen, Wohnungsaufsicht der Stadt Düsseldorf.

Ausnahmen

Eine Zweckentfremdung liegt nicht vor, wenn weniger als 50 % der Grundfläche des Wohnbereichs für andere als Wohnzwecke genutzt wird, zum Beispiel zur Kurzzeitvermietung an Gäste. Ebenso darf Wohnraum im selbstgenutzten Wohneigentum zweckfremd genutzt werden, auch wenn die Wohnraumnutzung untergeord­net ist. Darüber hinaus gibt es weitere Ausnahmen, zum Beispiel wenn es sich um eine Einliegerwohnung handelt.

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