#weaccept

5. Februar 2017

Ganz egal wer du bist, woher du kommst, wen du liebst oder woran du glaubst – wir bei Airbnb teilen die Ansicht, dass jeder Mensch das Gefühl haben sollte, von anderen angenommen und akzeptiert zu werden. Das klingt nach einem simplen Grundgedanken, ist aber leider nicht überall auf der Welt der Fall.

Menschen, die aufgrund von Kriegen, Konflikten oder anderen Faktoren ihr Zuhause verloren haben, sind derzeit besonders in Gefahr, abgelehnt zu werden. Sie brauchen im wahrsten Sinne des Wortes einen Ort, an dem sie sich willkommen, sicher und zuhause fühlen können. Und haargenau deshalb fühlen wir uns dazu aufgerufen, die Initiative zu ergreifen.

Wir stellen schon seit einiger Zeit Unterkünfte für Menschen bereit, die aufgrund von Naturkatastrophen und Krisensituationen evakuiert werden mussten, und haben bisher bei 54 Katastrophen in verschiedenen Teilen der Welt Hilfsbedürftige unterstützt und untergebracht. Erst letzte Woche haben wir bekannt gegeben, dass die Airbnb-Community Flüchtlingen und anderen, die unerwartet vom jüngst verhängten Einreiseverbot in die USA betroffen sind, eine kostenfreie Bleibe zur Verfügung stellen wird. Diese Ankündigung hat eine Welle der Hilfsbereitschaft innerhalb unserer Community ausgelöst – was uns wiederum dazu ermutigt, es nicht dabei zu belassen.

Heute setzen wir uns ganz bewusst das Ziel, in den nächsten fünf Jahren für 100.000 Menschen in Not eine vorübergehende Bleibe zu finden. Wir werden den Anfang damit machen, Flüchtlinge und Überlebende von Naturkatastrophen sowie Katastrophenhelfer unterzubringen. Langfristig möchten wir aber auch Menschen, die ihr Zuhause aufgrund anderer Notlagen verloren haben, unterstützen. Wir arbeiten eng mit unseren Gastgebern zusammen, damit die aus ihrer Heimat Vertriebenen nicht einfach nur eine Unterkunft finden, sondern auch einen Ort, an dem sie sich geborgen, respektiert und als Teil einer Gemeinschaft fühlen können. Darüber hinaus wird Airbnb im Verlauf der nächsten vier Jahre 4 Millionen US$ an das International Rescue Committee spenden, um weltweit auf die akuten Bedürfnisse von Vertriebenen zu reagieren und Hilfe zu leisten.

Doch wir können nicht über das Thema mangelnder Akzeptanz sprechen, ohne die Herausforderungen innerhalb unserer eigenen Community aufzuzeigen. Die traurige Wahrheit ist, dass auch auf Airbnb Fälle von Diskrimierung gegenüber unseren Nutzern aufgetreten sind, was im absoluten Gegensatz zu unseren Grundsätzen und Werten steht. Wir wissen, dass es in diesem Bereich noch viel für uns zu tun gibt und setzen uns mit großem Engagement für mehr Akzeptanz innerhalb unserer Community ein.

Diese Initiative ist erst der Anfang. Wir hoffen, dass du dich mit uns zusammentust, indem du dein Zuhause mit denjenigen teilst, die momentan kein eigenes mehr haben, oder an Organisationen spendest, die Menschen in Not unterstützen. Wir können uns gemeinsam dafür einsetzen, dass alle Kinder in einer Welt aufwachsen, in der sie zu 100 % so angenommen werden, wie sie sind – und unabhängig davon, wo sie sind. Denn wir sind fest davon überzeugt: Je mehr wir einander akzeptieren und gegenseitig annehmen, umso schöner und lebenswerter wird unsere Welt.

Die Gründer von Airbnb –

Brian Nate Joe