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    Gestalte die EU-Gesetzgebung zum Thema Gastgeben mit

    Verschaffe dir Gehöhr – im Rahmen einer öffentlichen Befragung zum Thema Kurzzeitvermietungen.
    Von Airbnb am 21. Okt. 2021
    Lesezeit: 5 Min.
    Aktualisiert am 24. Nov. 2021

    Gastgeben in der EU

    Es gibt viele unterschiedliche Vorschriften für Kurzzeitvermietungen in der EU – einige sind eindeutig und fair, während andere sich von Region zu Region stark unterscheiden und schwieriger zu interpretieren sind. Als Gastgeber:in ist es wichtig, alle für dich geltenden Vorschriften einzuhalten. Die mangelnde Klarheit über die lokalen und nationalen Vorschriften, die für das Gastgeben gelten, kann jedoch zu Verwirrung führen.

    Jetzt hast du als Gastgeber:in auf Airbnb die Gelegenheit, dies zu ändern.

    Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Befragung zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen eingeleitet, die als Grundlage für künftige EU-Rechtsvorschriften dienen soll. Dies wird direkte Auswirkungen auf alle 27 Mitgliedstaaten der EU haben. Ihre Beteiligung an diesen Bemühungen wird der Gesetzgebung dabei helfen, zu klären, wie die Gemeinden Kurzzeitvermietungen regulieren können – mit dem Ziel, einheitlichere Vorschriften für Gastgeber:innen in allen EU-Staaten zu schaffen.

    Möchtest du, dass deine Stimme von der Gesetzgebung gehört wird? Nimm bis zum 13. Dezember 2021 Stellung zu den EU-Vorschriften zum Thema Gastgeben, indem du den unten verlinkten Online-Fragebogen ausfüllst.

    Wie kann ich die Entscheidungsfindung der EU beeinflussen?

    Alle Bürger:innen und Organisationen der EU haben jetzt die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen und Anregungen im Rahmen einer öffentlichen Befragung auszutauschen. Die Europäische Kommission wird dieses Feedback bei der Ausarbeitung eines Vorschlags berücksichtigen, den sie dann dem Europäischen Parlament und den europäischen Mitgliedstaaten im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens vorlegen wird.

    Airbnb ist seit Jahren mit sämtlichen EU-Behörden im Gespräch, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen Gastgeber:innen im Zusammenhang mit der Gesetzgebung konfrontiert sind. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um weiterhin auf die Erfahrungen der Gastgeber:innen und die Vorteile einheitlicher EU-weiter Vorschriften hinzuweisen. Vor allem aber möchten wir, dass alle unsere Gastgeber:innen in der EU diese einzigartige Gelegenheit nutzen können, um sich einzubringen, und wir möchten Gastgeber:innen mit vielen verschiedenen Hintergründen und Standpunkten zur Teilnahme motivieren.

    So sorgst du dafür, dass deine Stimme gehört wird

    Die öffentliche Befragung läuft bis zum 13. Dezember 2021. Es handelt sich dabei um eine von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Online-Umfrage, die in allen EU-Sprachen verfügbar ist (ab dem 26. Oktober auch in nicht-englischer Sprache).

    Um an der Umfrage teilzunehmen, kannst du ein Konto einrichten oder deine Anmeldedaten von Facebook, Twitter oder Google verwenden. Die Teilnahme ist kostenlos. Du kannst dich hier einloggen und deine Antworten einreichen. Mehr über die öffentliche Befragung erfährst du hier auf der Website der Europäischen Kommission.

    Die Europäische Kommission möchte gern mehr über deine persönlichen Erfahrungen als EU-Bürger:in und Gastgeber:in auf Airbnb erfahren – unabhängig davon, ob du nur gelegentlich oder hauptberuflich Gäste aufnimmst.

    Airbnb wird ebenfalls Antworten einreichen.

    Nimm an der Umfrage teil

    Die Umfrage besteht aus drei Abschnitten. Hauptsächlich sind es Fragen mit mehreren Antwortvorgaben, es gibt aber auch Textfelder, in die du deine frei formulierten Antworten eintragen kannst. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 30 Minuten.

    Die Europäische Kommission weiß, dass Gastgeber:innen nicht zwingend auch Expert:innen für Vorschriften zur Kurzzeitvermietung sind. Du musst also keine detaillierten fachbezogenen Antworten geben. Diese öffentliche Befragung wurde in die Wege geleitet, weil sich die Kommission für eure Geschichten und Erfahrungen interessiert. Daher ist es wichtig, dass so viele Gastgeber:innen wie möglich teilnehmen.

    Die drei Abschnitte der Umfrage umfassen Fragen zu den folgenden Themen:

    1.  Allgemeine Informationen zum Markt
    In diesem Abschnitt sollen Informationen darüber erhoben werden, auf welche Weise Menschen gastgeben. Schildere deine persönliche Vorgehensweise und berichte von deinen Erfahrungen als Gastgeber:in, beispielsweise:

    • Wo bist du Gastgeber:in und welche Art von Unterkunft bietest du an?
    • Wie hat sich die Pandemie auf deine Tätigkeit als Gastgeber:in ausgewirkt?
    • Gib an, wie viel Zeit und Geld du aufwenden musst, um die Vorschriften rund ums Gastgeben einhalten zu können.

    2.  Transparenz
    In diesem Abschnitt soll ermittelt werden, welche Art der Informationen du an deine lokalen Behörden weitergeben musst. Außerdem geht es um deine Ideen und Meinungen zu verschiedenen rechtlichen Konzepten. Hier sind ein paar Beispiele:

    • Welche Vorschriften sollten deiner Meinung nach zukünftig gelten?
    • Wie beurteilst du die verschiedenen Arten von Maßnahmen, z. B. die Obergrenze von Übernachtungen und die Registrierung?
    • Erläutere, warum du einfache, einheitliche und faire Vorschriften für wichtig hältst.

      3.  Beschränkungen des Marktzugangs
      Dieser Abschnitt dient dem Verständnis darüber, wie einfach oder schwierig es für dich ist, auf Grundlage der gesetzlichen Anforderungen bei dir vor Ort Gastgeber:in zu sein. Hier sind wieder einige Beispiele:

      • Berichte von den Vorschriften, die für dich als Gastgeber:in gelten. Hältst du sie für fair und eindeutig?
      • Wie einfach oder mühsam war es für dich, die Vorschriften zu finden, zu verstehen und einzuhalten?
      • Warum ist es dir wichtig, die Vorschriften einhalten zu können?

      Denk daran, dass die Europäische Kommission deine Meinung hören möchte. Sei authentisch, berichte von deinen Erfahrungen und erzähle deine Geschichte.

      Häufig gestellte Fragen

      Wo kann ich meine Antworten einreichen?
      Du kannst hier ein Konto erstellen und deine Antworten einreichen. Mehr über die Initiative erfährst du hier auf der Website der Europäischen Kommission.

      Wie lange dauert es, an der Befragung teilzunehmen?
      Zwischen 30 und 60 Minuten – je nachdem, wie detailliert du antwortest und ob du am Ende deines Beitrags noch eine optionale PDF-Datei anhängen möchtest.

      Was passiert, wenn ich eine Frage nicht beantworten möchte oder keine Antwort weiß?
      Das ist völlig in Ordnung. Wenn die Frage mit einem Stern als Pflichtfeld markiert ist, kannst du einfach „Keine Angabe“ oder „Überspringen“ eingeben. Bei vielen Fragen kannst du auch auf „Ich weiß nicht / Keine Meinung“ klicken. Wenn du die Fragen nicht beantworten und lieber frei einen Text formulieren möchtest, kannst du am Ende der Umfrage auch eine entsprechende PDF-Datei anhängen.

      Können mein:e Partner:in/Co-Gastgeber:in und ich jeweils eigene Antworten einreichen?
      Ja. Je mehr individuelle Antworten die Europäische Kommission erhält, desto besser. Erstellt dazu jeweils ein eigenes Konto und antwortet separat. Du kannst auch in deiner Antwort deutlich machen, dass du dich sowohl für dich selbst als auch für deine:n Partner:in/Co-Gastgeber:in äußerst.

      Kann ich den Fragebogen zunächst nur teilweise ausfüllen und später damit fortfahren?
      Ja. Wenn du auf die blaue Schaltfläche „Als Entwurf speichern“ auf der rechten Seite der Website klickst, kannst du deine Antworten speichern. Auf der Log-in-Seite der Europäischen Kommission wirst du dazu aufgefordert, einen Namen und ein Passwort anzugeben, sodass du jederzeit auf dein Konto zugreifen kannst, bis du den Fragebogen vollständig ausgefüllt hast. Denk daran, dass du ihn spätestens am 13. Dezember 2021 um Mitternacht (MEZ) eingereicht haben musst.

      Kann ich den Fragebogen in meiner Muttersprache ausfüllen?
      Ja. Die nicht-englischen Versionen der Umfrage sind allerdings erst ab dem 26. Oktober verfügbar.

      Spielt es eine Rolle, ob ich meine Antworten anonym oder öffentlich einreiche?
      Nein, das ist dir überlassen. Beachte aber bitte, dass bei anonym eingereichten Fragebögen zwar weder dein Name noch deine E-Mail-Adresse angezeigt, deine Antworten aber trotzdem veröffentlicht werden.

      Wie finde ich heraus, ob ich eigenständige:r Gastgeber:in oder gewerbliche:r Vermieter:in bin?
      In der Regel giltst du als gewerbliche:r Vermieter:in, wenn das Gastgeben auf Airbnb deine hauptberufliche Tätigkeit oder deine Haupteinnahmequelle ist oder wenn du für ein etabliertes Unternehmen arbeitest, z. B. für ein Unternehmen zur Vermietung und Verwaltung von Unterkünften. In der Regel giltst du als private:r Gastgeber:in, wenn das Gastgeben nicht deine hauptberufliche Tätigkeit oder deine Haupteinnahmequelle ist.

      Werden meine Antworten an meine lokalen Steuer- oder Vollzugsbehörden weitergeleitet?
      Nein. Die im Rahmen dieser Umfrage erhobenen Daten werden von der Europäischen Kommission nur zu Beratungszwecken verwendet und nicht an andere Behörden weitergegeben.

      Airbnb
      21. Okt. 2021
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